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Starke Leistung auf dem Nürburgring wird nicht belohnt

Beim Saisonfinale des DMV BMW 318ti Cup auf dem Nürburgring überzeugte Hard Speed Motorsport abermals mit einer guten Performance. Nach dem letzten Rennwochenende in der Lausitz, wo Maik Kraske seinen ersten Podestplatz im hart umkämpften Markenpokal erreichte, hatte der Berliner Rennstall auch für das 3-Stunden-Rennen in der Eifel große Pläne geschmiedet. Im Training sowie im Qualifying mischte der blaue BMW mit der Startnummer 511 wieder in der Spitzengruppe mit. Doch die starke Leistung wurde im Rennen nicht belohnt.

Fotos: Denis Petermann
Fotos: Denis Petermann

Anders als bei den bisherigen Veranstaltungen, wo der DMV BMW 318ti Cup je zwei Rennen über eine Stunde absolvierte, stand beim Saisonfinale auf dem Nürburgring ein Langstreckenrennen mit dreistündiger Distanz auf dem Programm. Hard Speed Motorsport reiste mit einem Fahrzeug (#511) und Stammfahrer Maik Kraske in die Eifel. Nachdem der Berliner zuletzt sein erstes Podium im Markenpokal bejubelt hatte, hatte das Team auch beim letzten Rennen des Jahres die Top-Platzierungen im Blick.

Tatsächlich knüpfte Kraske auf Anhieb an die Performance vom Lausitzring an, denn im Freien Training landete der BMW-Pilot auf dem dritten Platz. Im Zeittraining erreichte der langjährige Rennfahrer den fünften Startplatz, sodass die Hoffnungen auf einen starken Saisonabschluss besonders groß waren.

Nach dem Start des Rennens, der fliegend erfolgte, hielt Maik Kraske den Kontakt zur Spitzengruppe. Die erste Rennstunde verlief zufriedenstellend, doch nur wenig später folgte der Schreck: Der blaue BMW mit der Startnummer 511 stand im Kiesbett. Was war passiert? Kraske hatte sich auf einer schmutzigen Linie verbremst und wurde anschließend von einem anderen Fahrzeug heftig auf der Fahrerseite getroffen. Während der Berliner unverletzt blieb, trug das Fahrzeug einen schweren Schaden davon. Die Saison endete für Hard Speed Motorsport mit einem Totalschaden.

"So haben wir uns das letzte Rennen des Jahres nicht vorgestellt", ist Teamchefin Britta Kraske enttäuscht. "Nachdem das letzte Rennen in der Lausitz so erfolgreich war und wir auch auf dem Nürburgring konkurrenzfähig waren, wollten wir das Jahr mit einem starken Ergebnis beenden." In der Gesamtwertung des DMV BMW 318ti Cup landete Maik Kraske schlussendlich auf dem achten Platz, während Hard Speed Motorsport den sechsten Rang von 28 Teams belegte.

Dennoch gibt es Hoffnung für das kommende Jahr. In der zweiten Saisonhälfte kam das Team immer besser zurecht und lernte wichtige Details über den Cup-Rennwagen, die im Kampf um Rennsiege und Podestplätze entscheidend sind. "Wir sind an der Spitze angekommen und haben die Chance, das Podium aus eigener Kraft zu erreichen", so Kraske. "Wir freuen uns auf die kommende Saison, wo wir uns deutlich höhere Ziele stecken!" Nun wartet für Hard Speed Motorsport jedoch erst einmal ein anstrengender Winter, um den Rennwagen bis zum Saisonstart im kommenden Jahr wieder fit zu machen.

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